ENIE VREWRIREDNE ASUWHAL
Schon seit Jahrzehnten bietet der Finkenkrug mehr als nur das übliche „Alt und Pils“. Das tschechische Lagerbier „Budweiser“ und das irische Stout „Guinness“, die beide nach dem deutschen Reinheitsgebot gebraut werden, hingen hier bereits in den siebziger Jahren an der Fassbierleitung. Damals war die Einfuhr von Bieren, die nicht dem Reinheitsgebot entsprachen, illegal.
Der Binnenmarkt der Europäischen Union (EU) hatte dem deutschen Bierschutzwall ein Ende gesetzt. Zwar gilt das Reinheitsgebot für deutsche Brauereien immer noch uneingeschränkt: Es dürfen nur Wasser, Hopfen und Malz ins Bier. Doch ausländische Biere dürfen nun importiert werden. Reis und Mais, Früchte und verschiedene Zuckerarten, die beim Brauprozess zugefügt werden, können heute für völlig neue Geschmackserlebnisse sorgen.
Der Finkenkrug hat seine Biersammlung in den letzten Jahren immer weiter ausgebaut. Jetzt hat er mit zirka 200 Biersorten eines der größten Angebote in Deutschland. Sicherlich ist die Bierauswahl verwirrend groß. Deshalb bietet unser „Kleiner Bierführer“ (S. 5) einen Überblick über die verschiedenen Braustile und Biertypen.
